| Die Bezeichnung BauFaK steht für "BauingenieurFachschaftenKonferenz" und bezeichnet ein halbjährliches Treffen von Studierenden des Faches Bauingenieurwesen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Mitglieder der Fachschaftsräte, also der jeweiligen, von allen Studierenden des Fachbereichs gewählten Vertretern. Diese Treffen lassen sich (zunächst unter dem Namen BuFaK, BundesFachschaftsKonferenz) bis in die Mitte der 70er Jahre zurückverfolgen. Mit jährlich zwei fünftägigen Treffen mit 130 bis über 200 Teilnehmern ist die BauFaK mittlerweile das größte Treffen ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Während der Konferenzen werden in Arbeitskreisen aktuelle und für die Studierenden relevante Themen behandelt, deren Zwischenergebnisse zur weiteren Diskussion vorgestellt und deren Endergebnisse in einem Abschlussreader veröffentlicht werden. Außerdem finden Podiumsdiskussionen zu aktuellen, teils hochschulpolitischen, teils fachspezifischen Themen statt. Jeweils an einem Tag der Konferenz werden Exkursionen zu interessanten (Bau-) Projekten der Gegend angeboten. Außerdem bietet die Konferenz die Möglichkeit des "Blickes über den eigenen Tellerrand", da sich die Hochschulstrukturen und Studienbedingungen schon in Deutschland stark unterscheiden, die im europäischen Ausland teilweise gänzlich fremd erscheinen. An den Konferenzen nahmen in der letzten Zeit vor allem Studierende verschiedener Hochschulformen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und verschiedenen südosteuropäischen Ländern teil. In der Vergangenheit gab es auch Teilnehmer aus den Niederlanden, Litauen und sogar den Vereinigten Staaten von Amerika. Die BauFaK entsendet die studentischen Mitglieder des Fakultätentages, des Fachbereichstages und in den Akkreditierungspool für Bauingenieur-Studiengänge. Außerdem wählt die BauFaK den, meist 5 Mitglieder starken, "Ständigen Ausschuss der BauingenieurFachschaftenKonferenz" kurz StAuB, der als Ansprechpartner und Vertreter der BauFaK in der Öffentlichkeit auftritt und die Ergebnisse und Stellungnahmen der BauFaK zu hochschulpolitischen Themen veröffentlicht. In der Regel wird die Konferenz von Studierenden einer Hochschule organisiert und ausgerichtet. Um möglichst Vielen eine Teilnahme zu ermöglichen, wird der Teilnahmebeitrag gering gehalten, d.h. die ausrichtende Fachschaft ist auf Spenden angewiesen, um die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer sicherzustellen und Exkursionen zu ermöglichen. Da Spenden großer Baukonzerne und der ortsansässigen (Bau-)Wirtschaft zum Teil schwer zu erhalten sind, wurde der Verein der Freunde und Förderer der BauingenieurFachschaftenKonferenz gegründet. Dieser ist als gemeinnützig anerkannt und kann Spendenquittungen ausstellen. Durch die Mitgliedschaft regelmäßig zahlender Fördermitglieder besteht die Möglichkeit, dass der Verein, sofern erforderlich, die ausrichtende Fachschaft finanziellunterstützt. Außerdem bietet dieser Förderverein Ehemaligen, Teilnehmern der BauFaK die Möglichkeit, das Geschehen weiter zu verfolgen und den Kontakt zu den Aktiven, durch erneute Teilnahmen an der BauFaK, aufrecht zu erhalten. |